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AfA Region Stuttgart

10.12.2010 in Arbeitsgemeinschaften

„Was ist los bei Breuninger?“

 

„Was ist los bei Breuninger?“
Protokoll einer Veranstaltung im Rahmen des Betriebs- und Personalrätekreises in der Betriebsseelsorge

Antwort Postkarte

Am 25. November 2010 berichtete die zuständige verdi-Sekretärin Christina Frank in der ev. Betriebsseelsorge in Sindelfingen im Betriebs- und Personalrätekreis von besorgniserregenden Vorkommnissen bei Breuninger. Moderator war Walter Wedl, kath. Betriebsseelsorger.

 

10.12.2010 in Arbeitsgemeinschaften

„Was ist los bei Breuninger?“

 

Protokoll einer Veranstaltung im Rahmen des Betriebs- und Personalrätekreises in der Betriebsseelsorge

Antwort Postkarte

Am 25. November 2010 berichtete die zuständige verdi-Sekretärin Christina Frank in der ev. Betriebsseelsorge in Sindelfingen im Betriebs- und Personalrätekreis von besorgniserregenden Vorkommnissen bei Breuninger. Moderator war Walter Wedl, unser kath. Betriebsseelsorger

 

08.12.2010 in Arbeitsgemeinschaften

Dem Rentensystem bricht die Basis weg, deshalb müssen die Menschen länger arbeiten.

 

Sindelfinger Zeitung Dienstag 07.12.2010
Von Jürgen Wegner

Franz Müntefering spricht im Odeon der Schule für Musik, Theater und Tanz über heikle Themen und hat kaum Zuhörer. Bild: Stampe

 

08.12.2010 in Arbeitsgemeinschaften

Franz Müntefering in Sindelfingen

 

Artikel der Böblinger Kreiszeitung Mittwoch 08.12.2010
Von Otto Kühnle

SINDELFINGEN. Es waren nahezu alles treue Genossen, die im Sindelfinger Odeon Franz Müntefering lauschten, als er das Thema Demografie aus sozialdemokratischer Sicht durchdeklinierte. Und wer sich von denen an den Auftritt des SPD-Vordenkers im Deufringer Schlosskeller 2004 erinnerte, als er die Agenda 2010 verkaufte, sah nicht nur einen roten Schal. Er musste auch keine geistige Wende vollziehen. Denn der Ex-Vizekanzler und Arbeitsminister blieb sich im Kern treu: Ohne längere Lebensarbeitszeit ist die Herausforderung einer alternden Gesellschaft nicht zu stemmen.

 

16.10.2010 in Arbeitsgemeinschaften

Auch die SPD-Arbeitnehmer bezweifeln den Sinn einer Kommunalisierung der Hartz-IV-Behörde.

 

Stuttgarter Zeitung Ausgabe Kreis Böblingen - Nr. 237 Mittwoch, 13. Oktober 2010 Von Günter Scheinpflug

DGB kritisiert Flickenteppich bei Jobcentern

Böblingen Auch die SPD-Arbeitnehmer bezweifeln den Sinn einer Kommunalisierung der Hartz-IV-Behörde.

AfA 20101011 Veranstaltung in Böblingen

Die Arbeitsgemeinschaften der Jobcenter und der Agentur für Arbeit sollen fortgeführt werden, wenn es nach dem Vorsitzenden des DGB Nordwürttemberg, Bernhard Löffler, geht. Er hat sich in Böblingen bei einer Diskussionsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (Afa) der SPD gegen die Betreuung der Langzeitarbeitlosen ausschließlich durch kommunale Mitarbeiter ausgesprochen. „Es darf keine Zweiklassengesellschaft von Erwerbslosen entstehen", erklärte Löffler. Die Frage sei zudem, ob kommunale Jobcenter auf dem nationalen und auch internationalen Arbeitsmarkt überhaupt erfolgreich agieren könnten.

Das Bundesverfassungsgericht hatte Ende 2007 die gemeinsame Betreuung von Langzeiterwerbslosen durch Kommunen und Arbeitsagenturen in den Jobcentern als unzulässige Mischverwaltung beanstandet. Kreise und Kommunen sollen nun die Jobcenter in eigener Regie und mit eigenem Personal betreiben können. „Wenn sich einzelne Kommunen zu diesem Schritt durchringen, andere aber weiterhin mit der Agentur für Arbeit zusammenarbeiten, erhalten wir arbeitsmarktpolitisch einen Flickenteppich", befürchtet Löffler. Von Landkreis zu Landkreis dürfe es aber keine Qualitätsunterschiede bei den Hilfen und bei der Vermittlung der Arbeitssuchenden geben. „Wir brauchen eine Arbeitsmarktpolitik aus einer Hand", forderte der Gewerkschafter. Es dürfe deshalb zumindest nicht nur vereinzelt Jobcenter unter kommunaler Hoheit geben.

Helmut Roth, der Afa-Vorsitzende der Region Stuttgart, bezweifelte, dass in den Kommunen genügend Spezialisten für die Arbeitsvermittlung sitzen: „Das ist die Hauptaufgabe der Agentur." Einen kommunalen Arbeitsmarkt gebe es nicht. Die Frage sei zudem, so Roth, „ob ein kommunal betriebenes Jobcenter jemals die Kontakte zu den Unternehmen gewinnen kann, über die die Vermittler in der Arbeitsagentur verfügen".

Einzelne AfA-Mitglieder äußerten in der Diskussionsrunde jedoch auch die Befürchtung, dass sich bei einer Neuorganisation der Arbeitsgemeinschaften „die zentralistische Großbürokratie" der Bundesagentur langfristig durchsetzen könnte.

„Wir brauchen weiterhin ein Mitbestimmungsrecht in den Jobcentern", forderte Gabriele Schmauder, die SPD-Kreisrätin und Leonberger Sozialdezernentin. Sie vermutet, dass die Agentur Kürzungen bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen vornehmen werde, etwa auch bei der psychosozialen Beratung. Die Kreisrätin sprach sich für intensive, individuelle Hilfen aus einer Hand und einen „kleinräumigen Ansatz vor Ort" aus, der den Betroffenen nütze. Schmauder plädierte dafür, die Nahtstellen zwischen der Jugendhilfe, der Drogen- und der Schuldnerberatung künftig noch besser zu schließen und warnte davor, stattdessen durch mehr Einfluss der Arbeitsagentur noch mehr Schnittstellen zu schaffen.

Der katholische Betriebsseelsorger Walter Wedl, der die Diskussion verfolgte, meinte kritisch, dass es sich bei der Frage, wer künftig die Jobcenter betreiben solle, um ein eher nachrangiges Thema handele. „Den Arbeitssuchenden ist es egal, unter welcher Regie die Behörde geführt wird", sagte Wedl. Für die Betroffenen sei viel wichtiger, dass sie überhaupt einen verlässlichen Ansprechpartner haben. Angesichts der hohen Fluktuation der Mitarbeiter in den Jobcentern sei dies aber zuletzt nicht immer der Fall gewesen.

Artikel Stuttgarter Zeitung

 

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