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AfA Region Stuttgart

15.06.2015 in Arbeitsgemeinschaften

Solidarität beim Turbo-Putzen

 

Die IG BAU Baden–Württemberg führte im Rahmen ihrer Regionalkonferenz am 13. Juni einen Aktionstag in Sindelfingen als Auftakt zu den Tarifverhandlungen der Gebäudereiniger durch. Über 120 Kolleginnen und Kollegen demonstrierten durch die Sindelfinger Innenstadt und verliehen ihren Forderungen Nachdruck. Neben der Lohnerhöhung stehen konkrete Schritte gegen Leistungsverdichtung im Vordergrund.

 

Demo1_2050613

 

 

12.06.2015 in Arbeitsgemeinschaften

„Sauberkeit braucht ihre Zeit“

 

IGB Sifi


Demonstration in 
Sindelfingen 13. Juni 2015 
"Sauberkeit braucht ihre Zeit"

 
Wir fordern mehr Lohn ab dem 01.11.2015: 
 

  • 80 Cent pro Stunde mehr für die InnenreinigerInnen 
  • 6,4 % Lohnerhöhung für die Lohngruppen 2 bis 9
  • tarifliche Regelungen gegen Leistungsverdichtung 

Wir haben es verdient! Deshalb gehen wir auf die Straße und demonstrieren 

für unsere Forderungen. Am 16.06.2015 beginnen die Tarifverhandlungen, daher ist es wichtig ein starkes Zeichen zu setzen. 


Bringt KollegInnen und die Familie mit! 
 
Treffpunkt für die Demo: Samstag, 13.06.2015, 11:00 Uhr  

Hanns-Martin-Schleyer-Straße 8, 71063 Sindelfingen 

Anschließend Kundgebung auf dem Marktplatz Sindelfingen 

Ende der Veranstaltung: ca. 13:00 Uhr 

 

Link zur Einladung

//spdnet.sozi.info/bawue/kvboeblingen/afaboeb/dl/2015-05-12_Aufruf_13.06.2015.pdf

 

17.05.2015 in Arbeitsgemeinschaften

WIR TRAUERN UM HELMUT ROTH

 

Wir trauern um Helmut Roth

Am 15.05.15 ist nach einer langen Krankheit unser langjähriges AfA Landesvorstandsmitglied Helmut Roth verstorben.

Wir sind alle unheimlich traurig und bestürzt! Helmut war immer für die Schwachen eingetreten. Der Mindestlohn war ihm besonders wichtig, schon vor langer Zeit als man noch meinte der Tarif richtet alles ist er dafür, auch gegen die damalige Meinung, eingetreten und hat gekämpft. Konsequent, kämpferisch und humorvoll!

Helmut! Du fehlst uns! In Gedanken sind wir bei deiner Familie und allen Freunden die um dich trauern!

Deine AfA-Baden-Württemberg



Trauer Helmut Roth

 


Termin der Beisetzung


Dienstag, 19. Mai 2015, 14:30 Uhr
Friedhof Aidlingen-Deufringen


 

Lage in Google Map
 
 

 

09.05.2015 in Arbeitsgemeinschaften

Udo Lutz: „Streik logische Konsequenz“

 

AfA Baden-Württemberg unterstützt Streik in den Kitas und fordert Aufwertung der Sozialberufe

Udo Lutz: „Streik logische Konsequenz“


Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg spricht sich für den am 08.05.15 beginnenden Streik der Erzieherinnen und  Erzieher in den Kindertagesstätten aus. Mit dem Streikaufruf von dbb, GEW und ver.di bleiben in Baden-Württemberg etwa 300 kommunale Kindertagesstätten geschlossen.

„Die Anforderungen an die Beschäftigten in Kitas werden immer größer. Die vorschulische Bildung ist ein wichtiger Bestandteil für die Entwicklung unserer Kinder. 

Im Gegensatz zu früher beginnt das lebensbegleitendes Lernen nicht mit 6 Jahren, sondern mit der Geburt. Wenn wir das Beste für unseren Nachwuchs wollen, muss die Gesellschaft dafür Sorge tragen, dass die Erzieherinnen und Erzieher ein anständiges Gehalt beziehen. Der Wert ihrer Arbeit muss sich vor allem auch monetär wiederspiegeln. Ansonsten wird sich auf Dauer kein geeignetes Personal für diese beachtliche Arbeit finden. Um das Verständnis hierfür zu stärken ist der Streik die logische Konsequenz. Die kommunalen Träger sind in der Pflicht die Tag für Tag bedeutende Arbeit in den Kitas dementsprechend zu entlohnen. 

Die Kommunen haben eine Vorbildfunktion und dürfen kein Lohndumping auf dem Rücken der Kinder austragen!“, erklärte der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz. 

Generell wünscht sich die AfA Baden-Württemberg eine Aufwertung der Sozialberufe. „Die Arbeit mit Menschen muss menschwürdig bezahlt werden!“, so der Landesvorstand einstimmig. Aus diesem Grund wird auch die ver.di-Kampagne „Aufwerten Jetzt!“ unterstützt. Dort wird auf die unverhältnismäßige geringe Bezahlung im Sozialbereich hingewiesen.

Weitere Informationen zur Kampagne sind auf www.soziale-berufe-aufwerten.de zu finden.

 

09.05.2015 in Arbeitsgemeinschaften

Angemessene Eingruppierung zwingend notwendig

 

Leserbrief Böblinger Kreiszeitung Ausgabe vom 09.05.2015

Walter Wedl, katholischer Betriebsseelsorger für die Beschäftigten im Landkreis Böblingen


Angemessene Eingruppierung zwingend notwendig

Zum Thema „Streik in den Kindertagesstätten“.

Unbestreitbar hat sich das Aufgabenspektrum von Erzieherinnen in Kindertagesstätten erheblich erweitert. Frühkindliche Bildung, Sprachförderung, Bewegungs- und Gesundheitserziehung, Inklusion, der wertschätzende Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen, die Vernetzung mit Institutionen und Ämtern erfordern breite Kompetenzen. Zudem sehen sich Erzieherinnen gestiegenen Ansprüchen von häufig überforderten) Eltern und Schulen gegenüber.

Die im Orientierungsplan geforderten Standards sind hoch. Erzieherinnen sind gehalten, die Entwicklung der Kinder in ihren Einrichtungen präzise zu dokumentieren und daraus Handlungsempfehlungen für Eltern und Schulen zu formulieren. Verlängerte Öffnungszeiten und Ganztagesbetreuung erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Und weil die Teams personell oft unterbesetzt sind, hat sich die Arbeit in den Kindertageseinrichtungen so verdichtet, dass viele an der Belastungsgrenze arbeiten. Im deutlichen Widerspruch zur gestiegenen Bedeutung der Arbeit in den Kindertagesstätten steht deren gesellschaftliche Anerkennung. Die Entlohnung der Arbeit entspricht schon lange nicht mehr dem, was in der täglichen Arbeit von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefordert ist. Die Anerkennung durch Eingruppierung in eine angemessene Entgeltstufe ist daher zwingend notwendig. Schon jetzt zeichnet sich der Fachkräftemangel ab und wenn sich die Rahmenbedingungen nicht verbessern werden, kann weder die Qualität so erhalten werden, noch das Berufsbild an Attraktivität gewinnen.

Wir Betriebsseelsorger unterstützen den Streik der Erzieherinnen und die Forderungen im Tarifkonflikt, denn sie sind mehr als berechtigt! Dass die Verhandlungsführer der Trägerseite die gestiegenen Anforderungen in den Kindertagesstätten offen und öffentlich nicht zur Kenntnis nehmen, ist unverständlich. 

Wir fordern sie auf, mutig einen Schritt auf die vernachlässigte Gruppe der Erzieherinnen zu tun und ihnen die Anerkennung zukommen zu lassen, die sie längst
verdienen. Die Strategie, die auf Betreuungsplätze angewiesenen Eltern gegen die Streikenden in Stellung zu bringen und damit den Erzieherinnen öffentlich Druck zu machen, halten wir schlicht für unmoralisch. Es muss endlich öffentlich sichtbar werden, dass eine qualifizierte Arbeit in den Kindertagesstätten einen angemessenen „Wert“ hat. 

Walter Wedl, katholischer Betriebsseelsorger für die Beschäftigten im Landkreis Böblingen

 

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