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AfA Region Stuttgart

13.02.2021 in Arbeitsgemeinschaften

DGB-Wahlarena mit den Spitzenkandidat*innen

 

DGB-Wahlarena mit den Spitzenkandidat*innen am Freitag 12.02.2021

Die Interessen der Beschäftigten im Land sollen Eingang finden in das politische Programm der nächsten Landesregierung. Deshalb befragen wir die Spitzenkandidat*innen zu ihren Positionen zu den Themen Gute Arbeit/Tarifbindung, Weiterbildung und Wohnungspolitik.

Was muss in der aktuellen Situation für die Beschäftigten getan werden?

Wie kann Wohnen wieder bezahlbar werden?

Wie werden Beschäftigte fit für die Arbeitswelt von morgen?

Und wie stehen die Parteien eigentlich zur Tarifbindung?


Mit dabei sind:

Andreas Schwarz, Grüne

Dr. Susanne Eisenmann, CDU

Andreas Stoch, SPD

Dr. Hans-Ulrich Rülke, FDP

Sahra Mirow, die LINKE


 

13.02.2021 in Arbeitsgemeinschaften

AfA: „Mindest-Kurzarbeitergeld sofort einführen"

 


Freitag 12.02.2021

AfA: „Mindest-Kurzarbeitergeld sofort einführen - Grundsicherung kann keine Antwort auf monatelangen Lohnausfall sein!

 

Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), Klaus Barthel, zum Mindest-Kurzarbeitergeld:

„Der erneut verlängerte Lockdown und die wieder stark angestiegene Kurzarbeit verschlechtern die Einkommenssituation von Tausenden ArbeitnehmerInnen weiter. Besonders betroffen sind neben den zusätzlichen Arbeitslosen die Kurzarbeitenden mit niedrigen und mittleren Einkommen.

Nach Berechnungen des WSI (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung) würde ein Mindest-Kurzarbeitergeld von 1200 Euro schon Betroffene mit einem durchschnittlichen Bruttomonatslohn unterhalb 3000 Euro besserstellen als die derzeitige 60%-Regel. Vor allem aber die Beschäftigten mit niedrigeren Einkommen, die gerade in besonders stark betroffenen Branchen wie beispielsweise im Einzelhandel, in Hotels und Gaststätten arbeiten, brauchen dringend einen höheren Lohnersatz - zumindest dann, wenn wir sie nicht in die Grundsicherung abdrängen wollen.

Die Beantragung und Gewährung von Grundsicherung dauert erfahrungsgemäß lange, erst recht bei der aktuellen Belastung der Ämter. Die Menschen müssen aber jetzt ihre Mieten und Lebenshaltungskosten bezahlen. Wir dürfen sie nicht in die Verschuldung treiben.

Gerade in den genannten Bereichen wird nur noch rund ein Viertel der Beschäftigten von Tarifverträgen erfasst, so dass tarifliche Lösungen nur für eine Minderheit Entlastung bringen können, ganz abgesehen davon, ob die gebeutelten Betriebe das finanzieren könnten.

Die AfA, die seinerzeit schon einen Teilerfolg mit der Erhöhung des Kurzarbeitergeldes nach drei und sechs Monaten erzielt hat, unterstützt daher die Forderungen der Gewerkschaften verdi und NGG nach einem Mindest-Kurzarbeitergeld. Das muss und kann jetzt schnell bei den Betroffenen ankommen. Ein neuer Gesetzgebungsprozess ist nicht erforderlich.

Die Bundesregierung steuert aktuell in vielen Bereichen der Wirtschaft zügig nach. Die Arbeitnehmerschaft darf dabei nicht vergessen werden.“

 

01.08.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Krieg und NS-"Euthanasie" – Grafeneck 1940 Vortrag von Thomas Stöckle

 

 

Krieg und NS-"Euthanasie" – Grafeneck 1940
Vortrag von Thomas Stöckle, Historiker und Leiter der Gedenkstätte Grafeneck



Nur wenige Wochen nach Kriegsbeginn wurde das Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb – 60 Kilometer südlich von Stuttgart – beschlagnahmt und im Januar 1940 begann eines der beispiellosen Verbrechen der NS-Zeit. 10.654 Menschen mehrheitlich mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen wurden dorthin deportiert und in einer Gaskammer auf dem Gelände des Schlosses ermordet. Die Opfer stammten aus fast 50 Kranken- und Pflegeeinrichtungen des heutigen Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Verbrechen wurden vertuscht, Spuren der Tat verwischt, die Leichen der Opfer verbrannt und diese lange Jahrzehnte vergessen.

Die Erinnerung an die Opfer, aber auch das Bewusstsein von der großen Zahl der Täter und der noch größeren der Mitwisser, setzte erst zwei Generationen später ein und ist ein bis heute nicht abgeschlossener Vorgang. Seit 1990 erinnert in Grafeneck eine Gedenkstätte an die Opfer – 9.500 sind heute namentlich identifiziert. Sie stammten aus hunderten von Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes und weit darüber hinaus und tragen unsere Namen. Im Jahr 2005 entstand ein Dokumentationszentrum in Grafeneck das über die Verbrechen informiert. Heute besuchen über 30.000 Besucher jährlich den Ort und die Gedenkstätte.

Der Historiker und Leiter des dortigen Dokumentationszentrums Thomas Stöckle geht auf die Hintergründe und Vorgänge dieser Verbrechen ein und beschreibt die (Nach-)Geschichte des Vergessens und der Erinnerung nach 1945.

https://nordwuerttemberg.dgb.de/termine/++co++cfd8d64e-d2b4-11ea-9cb1-001a4a160123

 

 

26.04.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Brasilien Aktuell 2020

 

Brasilien Aktuell des Arbeitskreis „Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften“ im DGB, Region Nordbaden, Mannheim auch mit Information zu den Mercedes Werken in Brasilien.

Link zur PDF https://www.afa-boeblingen.de/dl/Broschuere_Brasilien_Aktuell_2020.pdf


 

 

18.04.2020 in Arbeitsgemeinschaften

AfA-Online-Input / Situation und Forderungen der Beschäftigen in den Gesundheitsberufen

 

AfA Landesverband Baden-Württemberg

Situation und Forderungen der Beschäftigen in den Gesundheitsberufen

+++Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten und Nichtmitglieder.+++

Die SARS-CoV-2-Pandemie hat die gesamte Gesellschaft im Griff. Die Wirtschaft, das öffentliche und soziale Leben liegen lahm, Pflegeheime sind mit Ausgangsverboten belegt, Kommunen und Kliniken bereiten sich auf noch größere Patientenzahlen vor. Zwischen Experten, Krisenstäben und Maßnahmen ist von Wertschätzung und Respekt für die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen die Rede.


Marc Kappeler, Gewerkschaftssekretär bei ver.di in Stuttgart, stellt uns deshalb den aktuellen Stand und die Forderungen der Beschäftigten aus den Stuttgarter Kliniken vor.


- Wie ist die Versorgung mit Persönlicher Schutzausrüstung?
- Wie bewerten die Beschäftigten das Krisenmanagement der Regierungen?
- Welche Forderungen erheben die Beschäftigten?


Zur Teilnahme hier klicken: 

https://us04web.zoom.us/j/78936476741?pwd=NG0zTnY1RG5xbzV0dW5aQ3hGR2N3UT09

Alternativer Login:
Meeting ID: 789 3647 6741
Password: 047772


 

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