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AfA Region Stuttgart

01.11.2014 in Arbeitsgemeinschaften

Breymaier: Mit mehr Druck gegen TTIP ankämpfen

 

Breymaier: Mit mehr Druck gegen TTIP ankämpfen

Die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, Leni Breymaier, hat in einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) massiv beanstandet, dass bei den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA Vertreter der Arbeitnehmer, der Verbraucher und der Umweltverbände nicht beteiligt werden. „Nur die Großkonzerne und Wirtschaftsverbände können ihre Interessen direkt in die Verhandlungen einbringen“, stellte Breymaier in der gut besuchten Versammlung in Süßen fest.

Als unerträglich bezeichnete Breymaier, dass die vorgesehenen Schiedsgerichte, die im Falle von Streitigkeiten zwischen den Handelspartnern entscheiden sollen, geheim tagen. „Von Transparenz und der Anwendung rechtsstaatlicher Prinzipien kann bei diesem Vorhaben keine Rede sein“, betonte Breymaier. Zwar sei sie mit den Forderungen, die der SPD-Konvent zum TTIP beschlossen habe, einverstanden, dennoch  habe sie große Sorge, dass ein großer Teil davon sich nicht im Verhandlungsergebnis widerspiegele.

 

01.11.2014 in Arbeitsgemeinschaften

Sind bei der SAB 200 Arbeitsplätze in Gefahr?

 

Sind bei der SAB 200 Arbeitsplätze in Gefahr?

Kreis Göppingen. Die SPD-Arbeitsgemeinschaften für Frauen und Arbeitnehmer (ASF und AfA) treibt die Sorge um, dass 200 Betreuungs- und Arbeitsplätze verloren gehen könnten, wenn kein Ausweg aus der Finanzierungslücke der gemeinnützigen Staufen-Arbeits- und Beschäftigungs GmbH (SAB) gefunden wird.

Wie Geschäftsführerin Karin Woyta einer Delegation der beiden SPD-Arbeitsgemeinschaften aus dem Kreis Göppingen erläuterte, sei eine Sicherung der Arbeitsplätze sowohl für beschäftigte Langzeitarbeitslose als auch für das Stammpersonal der SAB nicht mehr nachhaltig gewährleistet.

 

 

01.11.2014 in Arbeitsgemeinschaften

AfA im Dialog mit Altkanzler Helmut Schmidt

 

AfA im Dialog mit Altkanzler Helmut Schmidt

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD, Klaus-Peter Grüner, Süßen, hat mit Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt korrespondiert. Es stellte sich heraus, dass beide in Sachen dualer Berufsausbildung gleicher Ansicht sind.

Klaus-Peter Grüner wollte von Altkanzler Schmidt als „profundem Kenner Europas“ wissen, welches Ausbildungssystem er zur Umsetzung in den Krisenländern der EU empfehlen würde. Die Frage wurde vor dem Hintergrund, dass in immer größerem Maße Jugendliche aus EU-Ländern zur dualen Berufsausbildung nach Deutschland kommen, gestellt. Grüner hält dies für eine Fehlentwicklung.

Der Seniorpolitiker antwortete darauf, für ihn sei die hohe Jugendarbeitslosigkeit das gegenwärtig dringendste Problem in der EU. Die Einführung eines dualen Berufsausbildungs-systems könne die Beschäftigungschancen junger Menschen erhöhen und eine verbesserte Praxistauglichkeit bewirken. Allerdings müsse man den betreffenden EU-Staaten genügend Zeit lassen, um ein neues Berufsausbildungssystem zu implementieren.

Vorderhand empfiehlt Ex-Bundeskanzler Schmidt „wirksame Fördermaßnahmen“ und prognostiziert, dass „ohne solche Maßnahme-Pakete eine spürbare wirtschaftliche Erholung in den Krisenländern und eine entsprechende Erhöhung der dortigen Nachfrage nach Arbeitskräften kaum ihre gewünschte Wirkung wird entfalten können.“

Der AfA-Kreisvorsitzende befürchtet, dass die rechtspopulistischen Parteien einen größeren Zulauf erhalten, wenn die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen nicht verringert und ausreichende Ausbildungsplätze geschaffen werden können. Hier könne die EU beweisen, dass sie nicht nur wirtschaftliche Vorteile bringt, sondern auch soziale und gesellschaftliche Probleme lösen kann, so Grüner.

 

01.11.2014 in Arbeitsgemeinschaften

Die AfA des Stauferkreises hat die Kürzung von Leistungen der Arbeitsförderung für Langzeitarbeitslose heftig kritisiert

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD des Stauferkreises hat die Kürzung von Leistungen der Arbeitsförderung für Langzeitarbeitslose heftig kritisiert.

 

Bei der jüngsten Sitzung des Kreisvorstandes der AfA erklärte dessen Vorsitzender Klaus-Peter Grüner, Süßen, dass alleine im Kreis Göppingen 1365 Personen, das sind 25,9 Prozent der Arbeitslosen, betroffen seien. Dies gehe aus dem jüngsten Monatsbericht der Arbeitsagentur hervor.

Wie die AfA in einer Pressemitteilung schreibt, schätzen Arbeitsmarktforscher, dass durch die Kürzungen für diese Personengruppe die Chance auf eine Beschäftigung nicht verbessert würden. Bundesweit seien nicht nur arbeitslose Menschen betroffen, von den Kürzungen seien indirekt auch 300000 Kinder betroffen, stellt die AfA fest. Sie unterstütze deshalb, so Grüner, die Forderung nach einem stärker öffentlich geförderten Arbeitsmarkt, der über die Schaffung von Ein-Euro-Jobs hinausgehen müsse. „Dafür muss die Große Koalition entsprechende Mittel bereitstellen“, lautet die AfA-Forderung. „Nur so besteht die Möglichkeit, Beschäftigungschancen zu verbessern und die Gefahr des Absturzes in die Altersarmut zu vermeiden“, sagte Grüner.

 

19.10.2014 in Arbeitsgemeinschaften

Europakongress Böblingen 2014 Josip Juratovic

 

 

Josip Juratovic, Mitglied im Vorstand der AfA Baden-Württemberg, ehemaliges Betriebsratsmitglied bei Audi und Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Heilbronn berichtete in Böblingen am Freitag 17.10.2014 auf dem Europakongress 2014 über Bosnien.

Ein Land in Europa, das nur wenig im Rampenlicht steht und viele Probleme hat: Die schlechte wirtschaftliche Lage und die Korruption in Politik und Verwaltung löste teils gewalttätige Auseinandersetzungen aus. 

Die Flutkatastrophe im Mai 2014 führte außerdem zu einer verheerenden Situation in dem Nicht-EU-Land. Welche Veränderungen werden die Wahlen am 8. Oktober bringen, bei der 73 Parteien antreten? 

Welche europäische Perspektive hat Bosnien nach der WestBalkankonferenz 2014, die August in Berlin stattgefunden hat?

Seit 1990 wirkt er aktiv am Aufbau von Gewerkschaften in Südosteuropa mit und seit 1994 fungiert er als Koordinator der IG Metall Friedensinitiative für Ex-Jugoslawien: Novi Most - Neue Brücke.

 

 

 

 

 

Link auf weiter Bilder des Europakongress 2014 in Böblingen

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