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AfA Region Stuttgart

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31.07.2015 in Topartikel Arbeitsgemeinschaften

Information

 

 

 

Die Seite der AfA Region Stuttgart wird ab dem 01.08.2015 nicht mehr gepflegt. 

 

26.06.2026 in Arbeitsgemeinschaften

Rentenkommission

 

AFA: Materialien


 




 


Ich habe mir den Redebeitrag von Marc Biadacz in der Fragestunde des Deutschen Bundestages am 24.06. angesehen. Marc Biadacz ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Mich hat irritiert, wie positiv Marc Biadacz und Bundeskanzler Friedrich Merz auf die Vorschläge der Rentenkommission zur Einschränkung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren reagiert haben. Die gegenseitige Zustimmung und die sichtbare Freude über diese Vorschläge haben mich irritiert. Für viele Beschäftigte, die jahrzehntelang körperlich oder psychisch belastende Arbeit geleistet haben, ist gerade diese Möglichkeit ein wichtiger Baustein für einen würdevollen Übergang in den Ruhestand.

Auch andere geplante Änderungen treffen aus meiner Sicht vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Wer ohnehin kaum Spielraum zum Sparen hat, wird durch eine stärkere Verlagerung der Altersvorsorge auf private Eigenvorsorge zusätzlich belastet.

Besonders kritisch sehe ich, dass sich abzeichnet, dass auch die SPD-Bundestagsfraktion diesen Reformvorschlägen im Gesetzgebungsverfahren zustimmen wird. Von einer Partei, die sich traditionell als Vertreterin der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer versteht, hätte ich mir an dieser Stelle deutlich mehr Widerstand und einen stärkeren Schutz langjährig Beschäftigter erwartet.

Marc Biadacz ist zudem der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Böblingen. Er betont häufig und mit Stolz, dass er ein Arbeiterkind ist und seine Eltern bei Mercedes-Benz gearbeitet haben. Umso weniger kann ich nachvollziehen, dass er sich bei einem Thema so positioniert, das aus meiner Sicht gerade langjährig Beschäftigte und Menschen mit kleineren Einkommen besonders belastet.

Georg Patzek

 

26.06.2026 in Allgemein

Ernst Schäfer *27.06.1906 +12.02.1989

 

 

 

20.06.2026 in Arbeitsgemeinschaften

LPT Ulm Antragsberatung AS06 Für den Erhalt des 8-Stunden-Tags

 

LPT Ulm Antragsberatung 8 Stundentag 20260620

Antrag AS06

Für den Erhalt des 8-Stunden-Tags – Schutz der Beschäftigten vor Überlastung und Entgrenzung durch konsequente Anwendung des Arbeitszeitgesetzes AfA Baden-Württemberg

 

19.06.2026 in Arbeitsgemeinschaften

Gesundheit nicht kaputt sparen!

 


AfA › SPD Segeberg


Gesundheit nicht kaputt sparen!

AfA unterstützt Protest gegen geplante Gesundheitsreform

Am Samstag, den 20. Juni 2026, informieren die Gewerkschaften in der Böblinger Bahnhofsstraße beim Eingang der Mercaden über die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung. Der Informationsstand findet von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Ziel der Aktion ist es, Bürgerinnen und Bürger über die vorgesehenen Änderungen zu informieren und auf deren soziale Auswirkungen aufmerksam zu machen.

Die aktuellen Reformpläne sehen unter anderem höhere Zuzahlungen für Medikamente und Verordnungen, Einschränkungen bei Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sowie zusätzliche Belastungen für Familien vor. Gleichzeitig sollen steigende Personalkosten im Gesundheitswesen künftig nicht mehr vollständig von den Krankenkassen berücksichtigt werden. Nach Auffassung der Gewerkschaften drohen dadurch sowohl den Versicherten als auch Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erhebliche Nachteile.

Besonders kritisch sehen die Gewerkschaften, dass viele der geplanten Maßnahmen vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen treffen. Während die Lebenshaltungskosten in vielen Bereichen weiter steigen, würden zusätzliche Belastungen im Gesundheitswesen viele Beschäftigte, Familien sowie Rentnerinnen und Rentner direkt treffen. Die eigentlichen strukturellen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung würden dagegen nicht gelöst.

Georg Patzek, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Böblingen, erklärt:

„Eine Reform sollte die Situation verbessern. Die aktuellen Vorschläge belasten Beschäftigte, Familien sowie Rentnerinnen und Rentner zusätzlich, ohne die grundlegenden Probleme unseres Gesundheitswesens zu lösen. Wenn die Finanzierung langfristig gesichert werden soll, müssen auch die Vorschläge der Gewerkschaften ernsthaft geprüft werden.“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund setzt sich für eine solidarische Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Dazu gehören eine breitere Finanzierungsbasis, die Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger in die gesetzliche Krankenversicherung sowie eine stärkere Begrenzung von Gewinninteressen im Gesundheitswesen. Gleichzeitig sehen die Gewerkschaften erhebliche Potenziale durch Bürokratieabbau, Digitalisierung und den Ausbau regionaler Gesundheitszentren.

Die AfA unterstützt die Forderung nach einer Gesundheitsreform, die den sozialen Zusammenhalt stärkt, anstatt die Belastungen weiter auf die Versicherten zu verlagern. Gesundheit ist ein Grundrecht und darf nicht von der Höhe des Einkommens abhängig werden.

Informationsstand „Gesundheit nicht kaputt sparen“

Samstag, 20. Juni 2026
10:00 bis 12:00 Uhr
Bahnhofsstraße Böblingen (Eingang Mercaden)

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mit den Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaften ins Gespräch zu kommen und sich über die geplanten Änderungen zu informieren.

 

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18.07.2026, 12:00 Uhr - 15:00 Uhr Kommunen am Limit
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