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31.07.2015 in Topartikel Arbeitsgemeinschaften

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19.02.2021 in Arbeitsgemeinschaften

ARBEIT SICHERN – HEUTE UND MORGEN

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die großen Herausforderungen unserer Zeit sind neben der Pandemie und ihren
Folgen eine Wirtschaft und Arbeitswelt im Umbruch, Klimawandel und Digitalisierung. Die SPD und die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) wollen die Zukunft gestalten und kämpfen für gutes Leben und sicheres Arbeiten in Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg mit seiner Automobil- und Zulieferindustrie ist vom Wandel
der Wirtschaft ohnehin
 schon stark betroffen. Die Pandemie verstärkt dies noch. Wir brauchen deshalb massive Investitionen in Zukunftstechnologien und in die Weiterbildung der Beschäftigten. So schaffen wir zukunftsfeste Arbeitsplätze.

Ein aktiver, handlungsfähiger Staat, der für sozialen Ausgleich sorgt, wird mehr denn
je gebraucht. Wir müssen unsere Schulen stärken und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Aber Zusammenhalt heißt auch: Klare Kante gegen Rechts und gegen jede Form der Diskriminierung.

CDU und Grüne lähmen sich häufig gegenseitig. Deshalb ist es Zeit für neuen Schwung damit es jetzt vorangeht, nicht irgendwann. Sorgen Sie mit Ihrer Stimme für die SPD für mehr Tatkraft in der Regierung. Wir sind bereit! 

Herzliche Grüße

 

Florian Wahl
 

https://www.afa-boeblingen.de/dl/Flyer-AfA-LTW_2021.pdf

 


 

 

 


 

 

13.02.2021 in Arbeitsgemeinschaften

DGB-Wahlarena mit den Spitzenkandidat*innen

 

DGB-Wahlarena mit den Spitzenkandidat*innen am Freitag 12.02.2021

Die Interessen der Beschäftigten im Land sollen Eingang finden in das politische Programm der nächsten Landesregierung. Deshalb befragen wir die Spitzenkandidat*innen zu ihren Positionen zu den Themen Gute Arbeit/Tarifbindung, Weiterbildung und Wohnungspolitik.

Was muss in der aktuellen Situation für die Beschäftigten getan werden?

Wie kann Wohnen wieder bezahlbar werden?

Wie werden Beschäftigte fit für die Arbeitswelt von morgen?

Und wie stehen die Parteien eigentlich zur Tarifbindung?


Mit dabei sind:

Andreas Schwarz, Grüne

Dr. Susanne Eisenmann, CDU

Andreas Stoch, SPD

Dr. Hans-Ulrich Rülke, FDP

Sahra Mirow, die LINKE


 

13.02.2021 in Arbeitsgemeinschaften

AfA: „Mindest-Kurzarbeitergeld sofort einführen"

 


Freitag 12.02.2021

AfA: „Mindest-Kurzarbeitergeld sofort einführen - Grundsicherung kann keine Antwort auf monatelangen Lohnausfall sein!

 

Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), Klaus Barthel, zum Mindest-Kurzarbeitergeld:

„Der erneut verlängerte Lockdown und die wieder stark angestiegene Kurzarbeit verschlechtern die Einkommenssituation von Tausenden ArbeitnehmerInnen weiter. Besonders betroffen sind neben den zusätzlichen Arbeitslosen die Kurzarbeitenden mit niedrigen und mittleren Einkommen.

Nach Berechnungen des WSI (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung) würde ein Mindest-Kurzarbeitergeld von 1200 Euro schon Betroffene mit einem durchschnittlichen Bruttomonatslohn unterhalb 3000 Euro besserstellen als die derzeitige 60%-Regel. Vor allem aber die Beschäftigten mit niedrigeren Einkommen, die gerade in besonders stark betroffenen Branchen wie beispielsweise im Einzelhandel, in Hotels und Gaststätten arbeiten, brauchen dringend einen höheren Lohnersatz - zumindest dann, wenn wir sie nicht in die Grundsicherung abdrängen wollen.

Die Beantragung und Gewährung von Grundsicherung dauert erfahrungsgemäß lange, erst recht bei der aktuellen Belastung der Ämter. Die Menschen müssen aber jetzt ihre Mieten und Lebenshaltungskosten bezahlen. Wir dürfen sie nicht in die Verschuldung treiben.

Gerade in den genannten Bereichen wird nur noch rund ein Viertel der Beschäftigten von Tarifverträgen erfasst, so dass tarifliche Lösungen nur für eine Minderheit Entlastung bringen können, ganz abgesehen davon, ob die gebeutelten Betriebe das finanzieren könnten.

Die AfA, die seinerzeit schon einen Teilerfolg mit der Erhöhung des Kurzarbeitergeldes nach drei und sechs Monaten erzielt hat, unterstützt daher die Forderungen der Gewerkschaften verdi und NGG nach einem Mindest-Kurzarbeitergeld. Das muss und kann jetzt schnell bei den Betroffenen ankommen. Ein neuer Gesetzgebungsprozess ist nicht erforderlich.

Die Bundesregierung steuert aktuell in vielen Bereichen der Wirtschaft zügig nach. Die Arbeitnehmerschaft darf dabei nicht vergessen werden.“

 

01.08.2020 in Arbeitsgemeinschaften

Krieg und NS-"Euthanasie" – Grafeneck 1940 Vortrag von Thomas Stöckle

 

 

Krieg und NS-"Euthanasie" – Grafeneck 1940
Vortrag von Thomas Stöckle, Historiker und Leiter der Gedenkstätte Grafeneck



Nur wenige Wochen nach Kriegsbeginn wurde das Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb – 60 Kilometer südlich von Stuttgart – beschlagnahmt und im Januar 1940 begann eines der beispiellosen Verbrechen der NS-Zeit. 10.654 Menschen mehrheitlich mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen wurden dorthin deportiert und in einer Gaskammer auf dem Gelände des Schlosses ermordet. Die Opfer stammten aus fast 50 Kranken- und Pflegeeinrichtungen des heutigen Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Verbrechen wurden vertuscht, Spuren der Tat verwischt, die Leichen der Opfer verbrannt und diese lange Jahrzehnte vergessen.

Die Erinnerung an die Opfer, aber auch das Bewusstsein von der großen Zahl der Täter und der noch größeren der Mitwisser, setzte erst zwei Generationen später ein und ist ein bis heute nicht abgeschlossener Vorgang. Seit 1990 erinnert in Grafeneck eine Gedenkstätte an die Opfer – 9.500 sind heute namentlich identifiziert. Sie stammten aus hunderten von Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes und weit darüber hinaus und tragen unsere Namen. Im Jahr 2005 entstand ein Dokumentationszentrum in Grafeneck das über die Verbrechen informiert. Heute besuchen über 30.000 Besucher jährlich den Ort und die Gedenkstätte.

Der Historiker und Leiter des dortigen Dokumentationszentrums Thomas Stöckle geht auf die Hintergründe und Vorgänge dieser Verbrechen ein und beschreibt die (Nach-)Geschichte des Vergessens und der Erinnerung nach 1945.

https://nordwuerttemberg.dgb.de/termine/++co++cfd8d64e-d2b4-11ea-9cb1-001a4a160123

 

 

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