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31.07.2015 in Topartikel Arbeitsgemeinschaften

Information

 

 

 

Die Seite der AfA Region Stuttgart wird ab dem 01.08.2015 nicht mehr gepflegt. 

 

28.05.2026 in Arbeitsgemeinschaften

AfA BaWü Pressemitteilung

 




PRESSEMITTEILUNG

AfA Baden-Württemberg läuft Sturm gegen Renten-Pläne:

„Rente mit 70 und Rentenkürzungen sind ein sozialpolitischer Offenbarungseid!“

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Baden-Württemberg kritisiert die Vorschläge eines Expertengremiums zur gesetzlichen Rentenversicherung scharf. Wie vorab bekannt wurde, sehen die Pläne offenbar eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre ab den 2060er Jahren sowie eine Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent vor. Für die AfA ist damit eine rote Linie überschritten.


Lebensrealität statt Rechenmodell

Die AfA weist darauf hin, dass eine pauschale Erhöhung des Rentenalters an der Realität vieler Beschäftigter vorbeigeht. Noch immer gibt es zahlreiche körperlich und psychisch belastende Berufe, in denen auch technologische Entwicklungen keine grundlegende Entlastung erwarten lassen.

Der baden-württembergische AfA-Landesvorsitzende Daniel Sauerbeck erklärt:

„Wir müssen uns doch nur einmal in den Betrieben unserer Region umschauen. Wie soll eine Kollegin oder ein Kollege in der Schichtarbeit mit 69 Jahren noch am Band stehen oder schwere körperliche Arbeit leisten? Wie soll eine Pflegekraft im Klinikum nach Jahrzehnten im Drei-Schicht-System Betten schieben und Patientinnen und Patienten pflegen, wenn sie selbst auf die 70 zugeht?“

Auch Dachdecker, Handwerker oder Erzieherinnen erreichen schon heute oft nicht gesund das bestehende Renteneintrittsalter.

Die AfA betont zugleich: Ziel müsse sein, dass Beschäftigte länger gesund bleiben und tatsächlich bis zum heutigen Renteneintrittsalter arbeiten können. Statt pauschal das gesetzliche Renteneintrittsalter weiter anzuheben, brauche es bessere Arbeitsbedingungen, Gesundheitsprävention, Rehabilitation und altersgerechte Arbeitsplätze.


Länger arbeiten – und am Ende weniger Rente

Besonders kritisch sieht die AfA die Kombination aus höherem Renteneintrittsalter und sinkendem Rentenniveau.

„Eine Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent bedeutet für viele Beschäftigte die direkte Rutschbahn in die Altersarmut“, warnt Sauerbeck. „Wer im Niedriglohnsektor arbeitet oder wegen Erziehungszeiten Lücken im Lebenslauf hat, wird trotz jahrzehntelanger Arbeit im Alter auf Grundsicherung angewiesen sein. Betroffene sind zum Beispiel oftmals Verkäuferinnen im Einzelhandel oder gelernte Landwirte.“


Solidarische Finanzierung statt Rentenkürzungen

Statt einer Kürzungsdebatte fordert die AfA zur Sicherung des Rentensystems eine solidarische Erwerbspersonenversicherung, in die alle einzahlen – auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete.

So müsse die Finanzierung der Rente breiter aufgestellt werden. Versicherungsfremde Leistungen, für die keine Beiträge eingezahlt werden, müssten konsequent aus Steuermitteln statt aus Beiträgen finanziert werden.

„Die Lebensleistung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verdient Respekt, keine Demütigung durch immer neue Sonderopfer“, so Sauerbeck. „Wer über das Renteneintrittsalter spricht, muss zuerst darüber sprechen, wie Beschäftigte gesund bis zum Renteneintritt arbeiten können, statt die Verantwortung einseitig auf die Beschäftigten abzuwälzen.“


 

24.05.2026 in Arbeitsgemeinschaften

Arbeitsgemeinschaft für Arbeit der SPD (AfA) Baden-Württemberg

 


Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit der SPD (AfA) Baden-Württemberg hat die beiden Gewerkschafter Daniel Sauerbeck und Tamara Hübner als Kandidaten für die Wahl zum SPD-Landesvorstand Baden-Württemberg nominiert

 

 

20.05.2026 in Allgemein

Ich unterstütze Isabel & Robin

 


 

 

 

16.05.2026 in Arbeitsgemeinschaften

#Neustart

 



#Neustart

 


Weil sich jetzt was ändern muss - deshalb unterstützen wir gemeinsam @isacademartori und @mesarosch bei ihrer Kandidatur als Vorsitzende der @spdbawue !
Die beiden stehen für einen #Neustart und bringen unsere Partei zusammen - 
deshalb wollen auch wir als Duo unseren Support zeigen: für mehr Gemeinsamkeiten statt Unterschiede! ✊




 

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