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AfA Region Stuttgart

AfA Landesvorstand Baden-Württemberg

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AFA: Materialien


AfA Landesvorstand Baden-Württemberg

Lieber René,
liebe Mitglieder des SPD-Landesvorstandes,
z. K. Isabel Cademartori, Robin Mesarosch, Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz

die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit begrüßt das Mitgliedervotum über den Landesvorsitz und den geänderten Fahrplan zur Neuaufstellung der SPD im Land. Schon früh haben wir uns für diesen Weg ausgesprochen. Danke, dass ihr den Weg schließlich freigemacht habt!

Wir setzen auf einen fairen Wettstreit zwischen den Kandidierenden und auf frische Ideen zur Erneuerung der Partei. Auch wenn für unser Auftreten nach außen die Vorsitzfrage sicher mitentscheidend ist, ist die Erneuerung mit dem Landesvorsitz selbst nicht erledigt.

Echte Erneuerung kann nur von unten gelingen. Deshalb kommt es darauf an, die Mitglieder stärker zu beteiligen, die innerparteiliche Debatte wieder zu politisieren und zu stärken und Entscheidungen unter breiterer Einbindung des vorhandenen Sachverstandes zu treffen. So erreichen wir einen breiteren Rückhalt und eine breitere Mobilisierung der Partei.

Programmatisch muss die SPD die Partei der Arbeit sein wollen. Mit diesem Profil – und nur mit diesem Profil – wird sie gebraucht. Eine SPD, die ihre Kernthemen jedoch vernachlässigt, kann nie wirklich erfolgreich sein.

In der AfA kommen Erfahrungen aus dem Alltag der Beschäftigten und Expert*innenwissen zu den Themen Arbeit, Wirtschaft und Soziales zusammen. Über die Landesgrenzen und die Grenzen der Partei hinaus sind wir dazu vernetzt. Diese Ressource wurde zuletzt bewusst ignoriert und auf ihre Expertise verzichtet.

Wir sagen nochmals: Diese Kompetenz ist bei uns vorhanden und die AfA Baden-Württemberg hat den Anspruch, sich für eine erfolgreichere Sozialdemokratie einzubringen und an der personellen, inhaltlichen und organisatorischen Neuaufstellung der Partei mitzuwirken.

Das bedeutet in einem ersten Schritt auch, dass die AfA in Zukunft wieder regelmäßig im gewählten Landesvorstand vertreten sein muss und ihre Nominierungen dafür respektiert werden.

Für eine erfolgreiche, weil klar als Partei der Arbeit profilierte Partei!

Dafür stehen wir bereit, dafür bringen wir uns ein!

Aus der Resolution unserer Landeskonferenz (14.03.2026):

Die AfA fordert einen offenen, ehrlichen und umfassenden Erneuerungsprozess, der:

  • die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wieder ins Zentrum stellt,

  • klare sozialdemokratische Positionen zur sozialen Frage formuliert,

  • innerparteiliche Debatten stärkt und politisiert,

  • die Mitglieder stärker beteiligt und die Partei personell breiter aufstellt.

Die SPD muss wieder erkennbar, glaubwürdig und kämpferisch für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt eintreten.

Nur so kann die SPD Baden-Württemberg verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und wieder zur politischen Stimme der arbeitenden Menschen werden.

 

 

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